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Migration

Von Notes zu agree21M365

Vor der Migration – Checkliste

Bereiten Sie Ihre Notes-Umgebung rechtzeitig vor, damit die Migration reibungslos verläuft.

E-Mails aufräumen

  • Nicht benötigte E-Mails löschen
  • Anhänge >50 MB löschen oder lokal sichern — sie werden NICHT migriert!
  • E-Mails inkl. Anhang >100 MB werden NICHT migriert

Ordner und Kontakte vorbereiten

  • Ordnerstruktur aufräumen
  • Private Ordner in öffentliche konvertieren — sonst landen Inhalte in „verwaiste Dokumente"
  • Lokale Kontakte in Mail-Datenbank importieren / Kontaktsynchronisation aktivieren

Termine bereinigen

  • Offene Termineinladungen zu- oder absagen
3 Tage vor CutOver
KEINE Aufräumaktionen mehr durchführen!
Frozen Zone
Beginnt 3 Wochen vor Cutover. Alle Benutzeraktionen müssen vorher abgeschlossen sein.
iQ.Suite-Signaturen
Werden 14 Tage vor CutOver übertragen. Danach sind keine Änderungen mehr möglich!

Was wird migriert – und was nicht

✓ Wird migriert✗ Wird NICHT migriert
E-Mails der letzten 365 Tage (ältere ins Exchange Online-Archiv)E-Mail-Regeln
Kalender: 2 Jahre Vergangenheit bis unbegrenzt ZukunftSametime-Chatprotokolle
Kontakte aus serverseitiger Datenbank (inkl. Verteilerlisten)Junk-Ordner
Aufgaben mit FälligkeitsdatumAnhänge >50 MB (nur Hinweis in Outlook)
Entwürfe und Vorlagen (landen in „Entwürfe")E-Mails >100 MB
Verschlüsselte Elemente (automatisch ent- und neu verschlüsselt)Persönliche Vorlagen / Kategorien / Farben
Gelesen-/Ungelesen-MarkierungenFarbkodierung im Kalender
Persönliches Notes-ArchivTermine älter als 2 Jahre
Ordnerstruktur inkl. leere OrdnerLokale Kontakte (wenn nicht synchronisiert)
Abwesenheitsnotiz (Standard-Nachricht)Berechtigungen auf Unterordner

Der erste Tag nach der Migration

Folgen Sie diesen Schritten in der angegebenen Reihenfolge:

  1. PC neu starten
  2. Bei bestehender Office-Lizenz: In MS Office und Edge abmelden
  3. Bei office.com mit UPN anmelden (genoid@bankendomain.de) — wichtig für den Zugang zum Atruvia-Hub
  4. Teams starten und anmelden (SSO — kein Kennwort nötig)
  5. OneDrive starten und einrichten — Speicherort NICHT ändern!
  6. Outlook starten — Teams MUSS vorher gestartet sein!
Fehlermeldung „ältere Version" bei Teams
Einfach schließen — die Meldung ist unproblematisch.
Tipp
In den ersten Tagen können Elemente in der Desktop-App fehlen. In Outlook Online sind sie sofort verfügbar.

Nach der Migration – wichtige Aufgaben

Prüfen und korrigieren Sie nach der Migration folgende Punkte:

  • Junk-Ordner prüfen — Microsoft klassifiziert manchmal E-Mails falsch als Spam.
  • Serientermine prüfen — Benutzerdefinierte Serien werden als Einzeltermine migriert und müssen neu angelegt werden.
  • Private Termine — Stellvertreter-Berechtigung muss explizit gesetzt werden.
  • Feiertage anpassen — Von „frei" auf „gebucht" ändern, sonst plant der Terminplanungsassistent Termine an Feiertagen!
  • Vorlagen sichern als .oft-Dateien. Sonst verschwinden sie beim Senden aus dem Entwürfe-Ordner.
  • Audiokonferenz-PIN aufbewahren — kommt per E-Mail.
  • Berechtigungen auf Unterordner müssen nach der Migration neu vergeben werden.
  • OneNote — Nach der Migration unter Laufwerk J: zu finden.

Notes vs. Outlook – Die wichtigsten Unterschiede

Diese Tabelle hilft Ihnen, gewohnte Notes-Funktionen in Outlook wiederzufinden.

FunktionHCL NotesOutlook
E-Mail an mehrereEmpfänger mit Komma trennenEmpfänger mit Semikolon trennen
Termine weiterleitenDelegierenAktionen → Weiterleiten
SignaturEinstellungen → SignaturDatei → Optionen → E-Mail → Signaturen
Neuer OrdnerOrdnerpfeilRechtsklick → Neuer Ordner
AbwesenheitAktionen → AbwesenheitDatei → Automatische Antworten
ACHTUNG: iQ.Suite Clerk beachten!
Senden und AblegenDirekte FunktionRegister Optionen → „Gesendetes Element speichern unter"
E-Mail-VorlagenVorlagen-FunktionDrei Punkte (…) → Vorlagen anzeigen
Organisator-Rolle ist NICHT übertragbar! Eine Besprechung bleibt immer im Kalender des Organisators.
Schriftart im Ordnerbereich kann in Outlook NICHT geändert werden.
Automatisch wiederkehrende Nachrichten sind in Outlook NICHT möglich.

Stellvertretung in Outlook

Stellvertretung vergeben (10 Schritte)

  1. Outlook öffnen und Datei klicken
  2. KontoeinstellungenZugriffsrechte für Stellvertretung
  3. Auf Hinzufügen klicken
  4. Gewünschte Person aus dem Adressbuch auswählen
  5. Berechtigungsstufe für Kalender festlegen
  6. Berechtigungsstufe für Posteingang festlegen
  7. Berechtigungsstufe für Kontakte festlegen
  8. Berechtigungsstufe für Aufgaben festlegen
  9. Option „Zusammenfassung senden" aktivieren (empfohlen)
  10. Mit OK bestätigen

Berechtigungsstufen

StufeRechte
BesitzerVollzugriff – lesen, erstellen, ändern, löschen, Ordner verwalten
BearbeiterLesen, erstellen, ändern, löschen – keine Ordnerverwaltung
AutorLesen und eigene Elemente erstellen/ändern
PrüferNur lesen
KeineKein Zugriff
Unterordner werden NICHT vererbt! Jeder Unterordner muss einzeln freigegeben werden.
Nur Einzelpersonen oder Mail-Enabled Security Groups können als Stellvertreter eingesetzt werden — NICHT Kontaktgruppen oder Verteiler!
E-Mails als „privat" markieren schützt NICHT zuverlässig vor dem Zugriff durch Stellvertreter.

Für Abteilungsleitungen: Besprechungsanfragen

Es gibt drei Optionen:

  1. Anfragen nur an Stellvertreter senden — Nur die Stellvertretung sieht die Anfragen
  2. Anfragen an beide senden — Sie und Ihre Stellvertretung erhalten die Anfragen
  3. Anfragen nur an mich senden — Nur Sie selbst erhalten die Anfragen

Für Assistenz / Sekretariat

  • Postfach öffnen: Datei → Öffnen und exportieren → Ordner eines anderen Benutzers öffnen
  • Dauerhaft einbinden: Datei → Kontoeinstellungen → Kontoeinstellungen → Ändern → Weitere Einstellungen → Erweitert → Hinzufügen
  • Im Auftrag senden: Über das Von-Feld eine andere Person als Absender wählen (Berechtigung „Senden im Auftrag von" erforderlich)

Für Administratoren – MigSupport-DB

Zweck der MigSupport-DB

Die MigSupport-Datenbank ist das zentrale Werkzeug für Administratoren zur Planung und Steuerung der Migration. Hier werden Benutzer zugeordnet, Migrationsoptionen festgelegt und der Status überwacht.

Frozen Zone

Die Frozen Zone beginnt 3 Wochen vor dem CutOver. In dieser Phase dürfen keine Strukturänderungen an Postfächern, Verteilern oder Berechtigungen vorgenommen werden.

Größenlimits

ObjektMax. Größe
Benutzer-Postfach60 GB
Mail-In-Datenbank30 GB
SMTP-Adressemax. 64 Zeichen

Migrationsoptionen

OptionBeschreibung
StandardReguläre Migration gemäß dem Migrationszeitplan
PilotVorzeitige Migration für Testbenutzer (max. 10 User)
Kontakt-ObjektEs wird lediglich ein Kontakt-Objekt in Exchange angelegt (kein Postfach)
Keine MigrationBenutzer wird nicht migriert

Kalenderfreigabe-Optionen im Ziel

Nach der Migration können Kalenderfreigaben in Exchange Online konfiguriert werden. Die gewünschten Freigabeeinstellungen werden vorab in der MigSupport-DB festgelegt.

Freigabe- und Funktionstester

Am Cutover-Samstag werden Freigabe- und Funktionstester benötigt, die die migrierten Postfächer auf Vollständigkeit und Funktionalität prüfen.

Gruppen

TypVerwendung
Mailfähige SicherheitsgruppeKann für E-Mail-Verteilung und Berechtigungsvergabe verwendet werden (z. B. Stellvertretung)
VerteilergruppeAusschließlich für den E-Mail-Versand an mehrere Empfänger

Freigegebene Postfächer (SharedMailbox)

BerechtigungVerhalten
SendAs (Senden als)E-Mail erscheint so, als hätte die SharedMailbox selbst gesendet
SendOnBehalf (Senden im Auftrag)E-Mail zeigt „Gesendet im Auftrag von" – der tatsächliche Absender ist sichtbar

Erweiterte Lizenz für Mail-In-Datenbanken

Hinweis
Für Mail-In-Datenbanken mit einem Speicherbedarf von 30–60 GB ist eine erweiterte Lizenz erforderlich. Diese kostet 6 EUR / Monat zusätzlich.